Liegenschaften

Kirche San Andrea La Punt-Chamues-ch

Kirche San Andrea Chamues-ch

 

Name der Kirche

Kirche San Andrea Chamues-ch

 

Benützungsmöglichkeit und Reservation

Reservation über das Sekretariat der Evang.-ref. Kirchgemeinde Oberengadin.

Sommerkirche von Juni bis September; es gibt lediglich eine Notheizung mit wenigen beheizten Bankreihen. Ganzjährig als Beerdigungskirche, auf Wunsch auch Kirche La Punt.

Kirchliche Feiern, Konzerte, Veranstaltungen von La Punt Ferien.

 

Platzangebot

150 Plätze in Bankreihen, 25 Plätze im Chor.

Ca. 10 m2 freie Fläche neben der Orgel.

 

Erreichbarkeit

Von der Brücke La Punt auf der Via Cumünela bis zum Plaz (mit Brunnen) Chamues-ch, dann nach links 100m. Weitere Möglichkeiten: über die Via Sandro Viletta zum Plaz oder über die Via Curtins. Parkplätze entlang der Via Sandro Viletta.

 

Kulturgüterschutz

Unter Denkmalschutz von Bund und Kanton

 

Führung

Auf Anfrage: Ursula Bolli, 081 854 23 33

 

Literaturhinweis

Für alle Kirchen des Oberengadins

·   Seifert-Uherkovic, Ludmila; Dosch, Leza: Kunstführer durch Graubünden; hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, in Verbindung mit der kantonalen Denkmalpflege Graubünden und dem Verein für Bündner Kulturforschung. Zürich: Scheidegger & Spiess, 2008. [Notiz: Diese Publikation ist eine aktualisierte, textlich und bildlich erw. Ausg. des Kapitels "Kanton Graubünden" aus der Neuausgabe des "Kunstführers durch die Schweiz", Bd. 2, hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern, 2005]

·   Kunstführer durch die Schweiz, hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2005-2012, Bd. 2 (+CD-Rom)

·   Batz, Hans: Die Kirchen und Kapellen des Kantons Graubünden, Bd. 1, Chur: Batz, Hans, 2003-2005

·   Poeschel, Erwin: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden ……

 

·  Hetzer, Anja; Görres Achim: Kleiner Führer Kirche San Andrea

   in La Punt Chamues-ch

  [Flyer, liegt in der Kirche und im Büro La Punt Ferien auf]

 

·  Goeres, Achim; Hetzer, Anja; Caluori, Arno: Klangzauber im Engadin,

   500 Jahre San Andrea in La Punt Chamues-ch, Multimedia Orgel- und Kirchenportrait,

   Audio-CD mit interaktivem CD-Rom-Teil, WIEDISKON 2005

 

Bildernachweis

 

 

Bau- und Kunstgeschichtliches

 

Kirche San Andrea Chamues-ch

 

Baugeschichte: Die Kirche San Andrea in Chamues-ch wurde 1370 erstmals schriftlich erwähnt. Die Nord- und Westwand und der untere Teil des Turmes sind romanisch und bedeutend älter. 1470 erfolgte ein erster gotischer Umbau mit Vergrösserung des Schiffes und neuem quadratischem Chor. Der gesamte Innenraum war vermutlich vollständig mit Fresken ausgemalt. Das Patrozinium San Andrea stammt aus jener Zeit. 1505 wurde erneut umgebaut durch Bernhard von Puschlav. Es entstand die heutige Form mit vergrössertem, mehreckig abgeschlossenem Chor, zugemauerten Seitenaltären, Netzgewölben, verstärkten Aussenstreben und hohen gotischen Fenstern. Die Malereien wurden zugekalkt oder zerstört. Der Turm erhielt zwei zusätzliche Geschosse. 1789 erfolgt eine Renovation, die auch das Erscheinungsbild der umfassenden Renovation von 1979-1982 prägte. Seit 1979 steht die Kirche unter Denkmalschutz.

Äusseres: Die zwei spätgotischen oberen Geschosse des Turms bergen drei Glocken aus den Jahren 1691, 1772 und 1781.  Der Lilienfries unter dem Dachrand des Kirchenschiffs wurde ausgehend von einem originalen Stück rekonstruiert. Eine Mauer umfasst den Friedhof und die in der Mitte stehende Kirche. Durch ein Portal gelangt man in den gedeckten Vorhof der Kirche und zum Hauptportal von 1505 - spätgotisch nach romanischem Muster - mit kassettierter Tür und Rundbogen mit begleitendem Schachbrettband und dem Monogramm Christi (IHS). Daneben ein Christophorus-Fresko aus dem Jahr 1485.

Inneres: Warme, leuchtende Farben empfangen den Eintretenden: das Ockergelb der Gewölberippen und Dienste (erneuert 1789, 1982), das umlaufende Täfer und das durch die modernen Glasfenster (Dea Murk, 1976) einfallende Licht, welches im Chor mit dem Rot der Engadiner Feiertagstracht aufleuchtet. Im Kirchenschiff links steht die vom langjährigen Feriengast Rolf Hatt gestiftete Orgel (1998, Arno Caluori, Says), nachfolgend ein frei verfügbarer Platz, wo früher für die Frauen reservierte Bänke ohne Lehne standen. Die Gedenktafeln an den Chorschulterwänden erinnern an die seit dem 16. Jh. in La Punt ansässige Familie Albertini. Die reichverzierte Kanzel am Choreingang stammt aus dem Jahr 1651, der Taufstein aus dem Jahr 1505. Im Laufe der letzten Renovation wurden ältere Bestände freigelegt: Eine Öffnung der südlichen Chorwand gibt den Blick frei auf Teile der Chorbogen- und Langhauswand von 1470 mit Wandmalereien: links eine stillende Madonna, darunter die Bündner Heiligen Luzius und Flurinus (1476), über dem kleinen Fenster eine weitere Madonna. An der Nordwand des Chors an den Seiten eines Schartenfensters die Heiligen Luzius und Sebastian, daneben Fragment eines Andreas-Zyklus.

Zur Kirchengeschichte: 1524 begann der spätere Engadiner Reformator Philipp Gallicius-Saluz (1504-1566) in La Punt-Chamues-ch, dem Heimatdorf seiner Mutter, zu predigen. Erst im Jahr 1561 bekannte sich die ganze Kirchgemeinde zur Reformation.

Kirche San Andrea Chamues-ch

 

 

 

Name der Kirche

 

Kirche San Andrea Chamues-ch

 

 

 

Benützungsmöglichkeit und Reservation

 

Reservation über das Sekretariat der Evang.-ref. Kirchgemeinde Oberengadin.

 

Sommerkirche von Juni bis September; es gibt lediglich eine Notheizung mit wenigen beheizten Bankreihen. Ganzjährig als Beerdigungskirche, auf Wunsch auch Kirche La Punt.

 

Kirchliche Feiern, Konzerte, Veranstaltungen von La Punt Ferien.

 

 

 

Platzangebot

 

150 Plätze in Bankreihen, 25 Plätze im Chor.

 

Ca. 10 m2 freie Fläche neben der Orgel.

 

 

 

Erreichbarkeit

 

Von der Brücke La Punt auf der Via Cumünela bis zum Plaz (mit Brunnen) Chamues-ch, dann nach links 100m. Weitere Möglichkeiten: über die Via Sandro Viletta zum Plaz oder über die Via Curtins. Parkplätze entlang der Via Sandro Viletta.

 

 

 

Kulturgüterschutz

 

Unter Denkmalschutz von Bund und Kanton

 

 

 

Führung

 

Auf Anfrage: Ursula Bolli, 081 854 23 33

 

 

 

Literaturhinweis

 

Für alle Kirchen des Oberengadins

·   Seifert-Uherkovic, Ludmila; Dosch, Leza: Kunstführer durch Graubünden; hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, in Verbindung mit der kantonalen Denkmalpflege Graubünden und dem Verein für Bündner Kulturforschung. Zürich: Scheidegger & Spiess, 2008. [Notiz: Diese Publikation ist eine aktualisierte, textlich und bildlich erw. Ausg. des Kapitels "Kanton Graubünden" aus der Neuausgabe des "Kunstführers durch die Schweiz", Bd. 2, hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern, 2005]

·   Kunstführer durch die Schweiz, hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2005-2012, Bd. 2 (+CD-Rom)

·   Batz, Hans: Die Kirchen und Kapellen des Kantons Graubünden, Bd. 1, Chur: Batz, Hans, 2003-2005

·   Poeschel, Erwin: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden ……

 

 

 

·  Hetzer, Anja; Görres Achim: Kleiner Führer Kirche San Andrea

 

   in La Punt Chamues-ch

 

  [Flyer, liegt in der Kirche und im Büro La Punt Ferien auf]

 

 

 

·  Goeres, Achim; Hetzer, Anja; Caluori, Arno: Klangzauber im Engadin,

 

   500 Jahre San Andrea in La Punt Chamues-ch, Multimedia Orgel- und Kirchenportrait,

 

   Audio-CD mit interaktivem CD-Rom-Teil, WIEDISKON 2005

 

 

 

Bildernachweis

 

 

 

 


Bau- und Kunstgeschichtliches

 

 

 

Kirche San Andrea Chamues-ch

 

 

 

Baugeschichte: Die Kirche San Andrea in Chamues-ch wurde 1370 erstmals schriftlich erwähnt. Die Nord- und Westwand und der untere Teil des Turmes sind romanisch und bedeutend älter. 1470 erfolgte ein erster gotischer Umbau mit Vergrösserung des Schiffes und neuem quadratischem Chor. Der gesamte Innenraum war vermutlich vollständig mit Fresken ausgemalt. Das Patrozinium San Andrea stammt aus jener Zeit. 1505 wurde erneut umgebaut durch Bernhard von Puschlav. Es entstand die heutige Form mit vergrössertem, mehreckig abgeschlossenem Chor, zugemauerten Seitenaltären, Netzgewölben, verstärkten Aussenstreben und hohen gotischen Fenstern. Die Malereien wurden zugekalkt oder zerstört. Der Turm erhielt zwei zusätzliche Geschosse. 1789 erfolgt eine Renovation, die auch das Erscheinungsbild der umfassenden Renovation von 1979-1982 prägte. Seit 1979 steht die Kirche unter Denkmalschutz.

 

Äusseres: Die zwei spätgotischen oberen Geschosse des Turms bergen drei Glocken aus den Jahren 1691, 1772 und 1781.  Der Lilienfries unter dem Dachrand des Kirchenschiffs wurde ausgehend von einem originalen Stück rekonstruiert. Eine Mauer umfasst den Friedhof und die in der Mitte stehende Kirche. Durch ein Portal gelangt man in den gedeckten Vorhof der Kirche und zum Hauptportal von 1505 - spätgotisch nach romanischem Muster - mit kassettierter Tür und Rundbogen mit begleitendem Schachbrettband und dem Monogramm Christi (IHS). Daneben ein Christophorus-Fresko aus dem Jahr 1485.

 

Inneres: Warme, leuchtende Farben empfangen den Eintretenden: das Ockergelb der Gewölberippen und Dienste (erneuert 1789, 1982), das umlaufende Täfer und das durch die modernen Glasfenster (Dea Murk, 1976) einfallende Licht, welches im Chor mit dem Rot der Engadiner Feiertagstracht aufleuchtet. Im Kirchenschiff links steht die vom langjährigen Feriengast Rolf Hatt gestiftete Orgel (1998, Arno Caluori, Says), nachfolgend ein frei verfügbarer Platz, wo früher für die Frauen reservierte Bänke ohne Lehne standen. Die Gedenktafeln an den Chorschulterwänden erinnern an die seit dem 16. Jh. in La Punt ansässige Familie Albertini. Die reichverzierte Kanzel am Choreingang stammt aus dem Jahr 1651, der Taufstein aus dem Jahr 1505. Im Laufe der letzten Renovation wurden ältere Bestände freigelegt: Eine Öffnung der südlichen Chorwand gibt den Blick frei auf Teile der Chorbogen- und Langhauswand von 1470 mit Wandmalereien: links eine stillende Madonna, darunter die Bündner Heiligen Luzius und Flurinus (1476), über dem kleinen Fenster eine weitere Madonna. An der Nordwand des Chors an den Seiten eines Schartenfensters die Heiligen Luzius und Sebastian, daneben Fragment eines Andreas-Zyklus.

 

Zur Kirchengeschichte: 1524 begann der spätere Engadiner Reformator Philipp Gallicius-Saluz (1504-1566) in La Punt-Chamues-ch, dem Heimatdorf seiner Mutter, zu predigen. Erst im Jahr 1561 bekannte sich die ganze Kirchgemeinde zur Reformation.

 

Kirche Sils Maria

Name der Kirche

Kirche Sils Maria

Benützungsmöglichkeit

Reservation für kirchliche Feiern sind an das Sekretariat der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oberengadin in Samedan zu richten. Kontakt

Reservation für Konzerte etc. sind an Sils Tourismus zu richten.
(Mit der politischen Gemeinde Sils i. E. / Segl besteht ein Reglement für die Nutzung des Kirchenraumes durch Veranstaltungen von Sils Tourismus).

Platzangebot

140 Sitzplätze.

Sta. Margareta in Fex Crasta

Benützungsmöglichkeiten

In den Sommermonaten geeignet für Taufen, Trauungen und Abdankungen. Reservation im Sekretariat der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oberengadin in Samedan. Kontakt

Platzangebot

Kirchenschiff 40 Sitzplätze, Empore: 10 Sitzplätze.

Erreichbarkeit

Mit der Pferdekutsche ca. 45 Minuten oder zu Fuss ca. 1 Stunde. Für das Fextal besteht ein Autofahrverbot!

St. Lorenz in Sils Baselgia

Benützungsmöglichkeit

Reservation im Sekretariat der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oberengadin in Samedan. Kontakt

Platzangebot

Kirchenschiff, 110 Sitzplätze, Empore, 20 Sitzplätze

Reservation

Formular beim Sekretariat der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oberengadin in Samedan

Kirche Santa Maria in Silvaplana

Benützungsmöglichkeit

Reservation im Sekretariat der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oberengadin in Samedan. Kontakt

Platzangebot

Kirchenschiff, 160 Sitzplätze, Chor, 40 Sitzplätze, Stuhlreihen, 20 Sitzplätze

St. Rochus, Champfèr

Benützungsmöglichkeit

Reservation im Sekretariat der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oberengadin in Samedan. Kontakt

Platzangebot

Kirchenschiff, 90 Sitzplätze, Chor, 25 Sitzplätze, Stuhlreihe, 8 Sitzplätze

Reservation

Beim Pfarramt Silvaplana Kontaktformular.